02
Mai

Das Briefing – was ist das? Warum ist es für den Projekterfolg so wichtig?

Ein Briefing steht am Anfang eines jeden Projekts. Die Kunden teilen uns, mit, was sie mit einem Produkt / Service erreichen wollen. Dies muss nicht immer unbedingt klar ausformuliert sein.

Auch (und besonders) wenn der Kunde noch nicht genau weiß, was er erreichen möchte, macht das Briefing Sinn. Je mehr Informationen wir erhalten, desto mehr Lösungswege stehen später offen.

Für uns ist es außerdem wichtig, mehr über den Markt zu erfahren, in dem der Kunde sich bewegt, wie dieser strukturiert ist, welches künftige Szenario wahrscheinlich ist.

Ein gutes Briefing ist weit mehr als nur bedrucktes Papier.

Viele Befragte (auf Kunden- wie auf Agenturseite) betonen immer wieder, wie wichtig der persönliche Austausch bei dem Prozess ist.

Dieser Dialog setzt sich im Idealfall auch nach dem Briefing-Termin fort, u.a. bei einem Re-Briefing, bei dem deutlich wird, wie Kunden und Agentur nach den ersten Schritten denken und welche Fragen noch offen sind.

Oft werden dabei viele Fragen gestellt – dies bedeutet keineswegs Unwissenheit oder Denkfaulheit, sondern ist als ein Zeichen unvoreingenommener Betrachtungsweise und konstruktiver Auseinandersetzung zu werten.

Ziel ist

  • a) möglichst genau zu verstehen, was der Kunde erreichen möchte und
  • b) was das Produkt auszeichnet (in jedweder Form: Material, Geschmack, Haptik, einfach alles).

Die Begegnung mit dem Produkt ist also unverzichtbar.

Ein gutes, d.h. umfassendes Briefing schützt den Kunden immer auch vor Missverständnissen, verringert damit das Risiko, dass ein Projekt scheitert, und schützt die Investition.

Das Briefing enthält stets auch einen Zeitplan, wobei ausreichend Zeit für Korrekturläufe und für eventuell notwendige Abstimmungen eingeplant werden sollte.

Viele Projekte mit Freelancern scheitern, weil am Briefing gespart wird.

Unser Ziel ist deshalb eine langfristige Zusammenarbeit, bei der immer genügend Zeit für das „große Ganze“ bleibt.

Denn allzuschnell geht die ursprüngliche Intention im Kleinklein der Abläufe unter. Deshalb sollten in einem Briefing, wie wir es verstehen, immer auch wichtige Meilensteine genannt werden.

Außerdem wird für jeden Projektschritt die geschätzte Dauer und der jeweilige Verantwortliche eingetragen. Bei komplexen Projekten gestalten wir den Projektplan grafisch und machen ihn so übersichtlicher.

Sollte es zu Verzögerungen kommen, ist es wichtig, dass allen Beteiligten der Zeitplan in aktualisierter Form vorliegt. Die Zusammenarbeit mit Freelancern geht meist nicht so weit.

Wöllte man ein Briefing in einem Satz beschreiben, dann vielleicht so: Mit klaren Aussagen und Struktur zum Erfolg!

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